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AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG

Lübeck, 02.02.2023

MHL pr?sentiert erstmals ?Klangtauchen“ – Werkstatt für aktuelle Musik

Zum ?Klangtauchen“, einer neuen Werkstatt für aktuelle Musik, l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) vom 10. bis zum 17. Februar an verschiedene 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Spielorte ein. Dozierende und Studierende pr?sentieren Installationen, Performances, Uraufführungen und Improvisationen ? auch im ?ffentlichen Raum und machen 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 damit selbst zur Werk-Stadt.

#Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de/veranstaltungen/klangtauchen.

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Lübeck, 30.01.2023

MHL-Studierende pr?sentieren ?Werkstatt Popularmusik“

Siebzig Studierende der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) pr?sentieren sich am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr in zwei Konzerten der ?Werkstatt Popularmusik“. Zu h?ren sind Stücke aus Pop, Jazz, Brazil, Irish Folk und Klezmer. Dabei gibt es zwei Ensemble-Premieren und auch eine Prüfung.

70 Studierende verschiedenster Studieng?nge der MHL beschlie?en mit der traditionellen ?Werkstatt Popularmusik“ das Wintersemester. In zw?lf Ensembles, darunter auch Neugründungen, musizieren, singen und dirigieren sie ein facettenreiches Programm, das sie in den vergangenen Monaten unter Anleitung von Patrick Farrant, Ulrich Kringler, Stefan Kuchel, Michael Pabst-Krueger, Bernd Ruf und Oliver Sonntag und erarbeitet haben. ?Es fasziniert uns immer wieder, mit welcher Neugierde, Offenheit und Begeisterung unsere Studierenden sich den verschiedenen Auspr?gungen popul?rer Musik widmen“, sagt Popularmusikprofessor Bernd Ruf, der die Gesamtleitung innehat. ?Wo sonst gibt es Irish Folk, Samba, groovigen Jazz, souligen Pop, Singer-Songwriter und Klezmer in einem Konzert, wenn nicht in unseren Pop-Werkst?tten, die sich über die Jahre zu richtigen Minifestivals entwickelt haben? Es wird ein prickelndes Wochenende werden“, kündigt Ruf an.

Unter anderen sind das Ensemble ?Brazilian Beatz“ von Michael Pabst-Krueger, die Popensembles von Ulrich Kringler und Oliver Sonntag sowie die Jazzensembles von Stefan Kuchel und Patrick Farrant sind zu h?ren. Premiere hat am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr das MHL-Klezmerquartett, das in die Fu?stapfen der inzwischen renommierten Vorg?ngerensembles ?Yxalag“ und ?Vagabund“ tritt. Ebenfalls erstmals zu h?ren ist das ?Vinterfolk-Ensemble“ um Harfenistin Zo? Winter, das mitrei?enden Irish Folk pr?sentiert. Am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr sind die MHL-Bigband und der MHL-PopsChor zu erleben, der die Gelegenheit nutzt, seine Stücke für die anschlie?ende gro?e Konzertreise nach Ecuador schon einmal auf die Bühne im gro?en Saal zu bringen. Weiterhin sind verschiedene Jazzensembles und das von MHL-Absolvent Ole Ruge gegründete Popbandprojekt ?Lemon Sugar Large Ensemble“ zu h?ren. Auf dem vielf?ltigen Programm stehen A-cappella-Volkslieder, souliger H?ndel, satter Bigband Sound, Jazz-Standards und aktueller Pop.

Die Konzerte der ?Werkstatt Popularmusik“ finden am Samstag, 4. Februar um 19.30 Uhr und am Sonntag, 5. Februar um 17 Uhr im Gro?en Saal der statt. Karten sind für jeweils 19 Euro (erm??igt 12 Euro) und 14 Euro (erm??igt 8 Euro) unter www.mh-luebeck.de erh?ltlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

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Lübeck, 26.01.2023

Sechs Mal 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 in der Villa Brahms

Zwei moderierte Dozentenkonzerte unter dem Motto ?6 X 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“ finden am Mittwoch, 1. und Freitag, 3. Februar um 19 Uhr in der Villa Brahms statt. Moderiert von Dr. Arne J?hner, pr?sentieren die MHL-Dozenten Troels Svane und Hartmut Leistritz 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s gesamte Sonaten für Cello und Klavier.

?6 X 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“ pr?sentiert an zwei Abenden im Hansensaal der Villa Brahms die fünf Cellosonaten von Ludwig van 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 sowie die für Violoncello bearbeitete Hornsonate op. 17. Die bedeutenden Kammermusikwerke umspannen s?mtliche Schaffensperioden des Komponisten. Als repr?sentative autobiografische Beispiele für 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s Entwicklung, entfalten sie virtuose, emotional weitgespannte Erlebniswelten. Am Mittwoch, 1. Februar stehen die Sonaten in F-Dur op. 5, C-Dur op. 10 und A-Dur op. 69 auf dem Programm, am Freitag, 3. Februar die Sonaten g-Moll op. 5, D-Dur op. 102 sowie die Hornsonate F-Dur op. 17 in der Bearbeitung für Klavier und Violoncello. Das Konzert bietet Gelegenheit die renommierten MHL-Dozenten Prof. Troels Svane und Hartmut Leistritz zu erleben. Svane konzertierte international solistisch mit namhaften Orchestern und in zahlreichen kammermusikalischen Ensembles. Er spielte mehr als vierzig CDs ein, unter anderem auch das Gesamtwerk für Cello und Klavier von 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 und unterrichtet an der MHL eine internationale Celloklasse. Hartmut Leistritz führte eine intensive Konzertt?tigkeit, darunter auch viele Rundfunkaufnahmen durch ganz Europa. Seit vielen Jahren ist er Teil des Ensembles für Neue Musik ?l?árt pour l?árt“. Der Berliner Musikwissenschaftler Dr. Arne J?hner moderiert das Konzert und gibt Einblicke in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s Schaffen. Das Konzert war ursprünglich für Dezember letzten Jahres angekündigt und musste aus Krankheitsgründen verschoben werden. Der Eintritt zu den Konzerten ?6 X 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“ ist frei, weitere Informationen unter www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 24.01.2023

MHL-Studierende pr?sentieren Bach und Mendelssohn

Der Kammerchor und das Kammerorchester der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) pr?sentieren am Sonntag, 29. Januar um 17 Uhr unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht im Gro?en Saal Werke von Bach und Mendelssohn.

Rund 50 Studierende sind im Kammerchor und im Kammerorchester der MHL unter Leitung von Johannes Knecht am Sonntag, 29. Januar ab 17 Uhr Musik mit Werken von Bach und Mendelssohn auf der Bühne im Gro?en Saal zu erleben. Das vierte Brandenburgische Konzert G-Dur für Solovioline, zwei Blockfl?ten, Streichorchester und Basso continuo verdankt seinen Namen dem Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg, dem Bach das dreis?tzige Werk widmete. Im Mittelsatz verarbeitete Bach eines seiner prachtvollsten Fugenthemen. In solistischen Rollen sind Danielle Gonzalez (Violine), Iris Bürger und Pieter-Jan Belder (Blockfl?te) sowie Natalyia Abryutina (Cembalo) zu h?ren. In ?Jesu meine Freude“, seiner einzigen fünfstimmigen Motette, arbeitete Bach Textgrundlagen aus dem Choral ?Jesu, meine Freude“ und dem achten Kapitel des R?merbriefs kunstvoll ineinander. Der Chor wird begleitet von Gregor Früh an der Orgel und Aaron Schr?er am Violoncello.

Felix Mendelssohn gilt als Wiederentdecker Bachs, historisch belegt durch seine legend?re Aufführung der Matth?uspassion 1829. In seiner Kantate ?Wer nur den lieben Gott l?sst walten“ orientiert er sich ohrenf?llig an seinem gro?en Vorbild Bach, w?hrend er die Vorbilder für seine vierte Streichersinfonie, komponiert mit gerade einmal zw?lf Jahren, eher bei Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel, Haydn und Mozart gesucht hat. Als Solisten sind Celina Denden, Pauline Kringel, Sarah Proske (Sopran), Aisha Otto und Johanna Thomsen (Alt), Caspar Dieler (Tenor) sowie Martin Schulz (Bass) zu h?ren.

Der Eintritt kostet 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro. Vorverkauf eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn am Konzerteingang an der Obertrave. Weitere Informationen und Tickets auf www.mh-Luebeck.de/veranstaltungen/.

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Lübeck, 24.01.2023

?Amao Omi – Sinnloser Krieg“ – Chorkonzert in St. Aegidien

Zu einem Konzert in ungew?hnlicher Besetzung unter dem Motto ?Amao Omi – sinnloser Krieg“ l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am Samstag, 28. Januar um 19.30 Uhr MHL nach St. Aegidien ein. Der MHL-Chor pr?sentiert zusammen mit Studierenden der Gesangs- und Saxophonklassen unter Leitung des georgischen Gastdirigenten Archil Ushveridze und MHL-Professor Johannes Knecht einen kontrastreichen Abend mit Werken alter Meister und zeitgen?ssischer Musik.

Titelgebend ist das 2005 komponierte ?Amao Omi“ des georgischen Komponisten Giya Kancheli, das übersetzt so viel wie ?sinnloser Krieg“ bedeutet. Der 2019 verstorbene Komponist bezieht darin eindeutig Stellung. Worte und Satzteile aus georgischen Volksliedern und Gedichten dienen als Folie eines Klanggem?ldes, in dem Chor und Saxophone zu einer kollektiven Stimme der Klage und des Aufbegehrens verschmelzen. Die Leitung hat der georgische Dirigent Archil Ushveridze, ein Weggef?hrte Kanchelis. Er ist Professor am Musikkonservatorin in Tiflis und hat im Rahmen des Erasmus Programms bereits Meisterkurse in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 gegeben. Es ist ihm ein Anliegen, die georgische Volksmusik auf die Bühne zu bringen.

Weiterhin erklingen von Heinrich Schütz eine Auswahl aus den kleinen geistlichen Konzerten unter Leitung von MHL-Professor Johannes Knecht. Schütz komponierte diese polyphonen Kleinodien von komplexer Sch?nheit, die von tiefer Glaubensgewissheit zeugen, mitten im 30-j?hrigen Krieg.
Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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Lübeck, 20.01.2023

威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Brahms-Institut zeigt Ausstellung zum bürgerlichen Brahms

Am Samstag, 28. Januar l?dt das Brahms-Institut an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) um 15 Uhr zur Wiederer?ffnung der Ausstellung "Johannes Brahms – Ikone der bürgerlichen Lebenswelt?" ein. Die Schau geht der Frage nach, wie bürgerlich Johannes Brahms, bis heute eine Galionsfigur der bürgerlichen Musikkultur, tats?chlich gewesen ist. In einem von Institutsleiter Prof. Wolfgang Sandberger moderierten Konzert, pr?sentiert Violetta Khachikyan Werke von Brahms, Hensel, Liszt und Mendelssohn.

Die Ausstellung gibt Einblicke in das bürgerliche Musikleben zu Zeiten von Johannes Brahms (1833– 1897), ohne die seine Musik kaum vorstellbar ist. Wolfgang Sandberger erl?utert: "Mit seinen Sinfonien und gro?formatigen Chorwerken, seinen intimen Liedern und Kammermusikwerken repr?sentiert der Wahl-Wiener sowohl die ?ffentlichen Musikfeste als auch den privaten Salon. Beides sind bürgerliche Gegenwelten zum Arbeitsalltag." Mit seiner Selbstinszenierung steuerte Brahms die ?ffentliche Wahrnehmung: Fotografien, Zeichnungen und Büsten spiegeln den bürgerlichen Habitus, oft mit Rauschebart, Zigarre und Schleife. Das Musikzimmer in seiner Wiener Wohnung, in das die Ausstellung eindrucksvoll blicken l?sst, ist typisch für ein Interieur des ausgehenden 19. Jahrhunderts. An den W?nden: eine Kopie der Sixtinischen Madonna ebenso wie Bismarck im preisenden Lorbeerkranz und Portraits der von Brahms verehrten Musiker.

Die Schau thematisiert aber auch die Brüche dieser Lebenswelt. So blieb Brahms – untypisch für bürgerliche Biografien – zeitlebens unverheiratet. Stattdessen pflegt er einen Freundeskreis, der in jungen Jahren Züge eines schw?rmerisch-romantischen Freundschaftsbundes tr?gt. Zentrales Medium der Kommunikation ist damals der Brief. Eindrucksvolle Exponate spiegeln die Briefkultur des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist eine ?berarbeitung der zuletzt vor 15 Jahren gezeigten Schau mit gleichnamigem Titel.

www.brahms-institut.de.

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Lübeck, 16.01.2023

Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 entschieden

Den Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte, der letzte Woche an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) ausgetragen wurde, haben Ariadne Dalatsi und ihr Team für sich entschieden. Mit ihrer interdisziplin?ren Performance ?Adistroy“ erhielten sie den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis. Zwei dritte Preise gingen an Philipp Wallis Nicolai und das Katrof Ensemble. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

MHL-Studentin Ariadne Dalatsi und ihr Team haben beim Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte den mit 4.000 Euro dotierten ersten Preis für ihre Performance ?Adistroy" errungen. Die 25-J?hrige studiert im Studiengang ?Musik Vermitteln“ an der MHL. Mit Kreativit?t, inspirierenden Ideen und dem Einsatz neuer Medien zeigten die Studierenden mit ihren interdisziplin?ren Konzertformaten am Donnerstag und Freitag vergangener Woche, was jenseits vom klassischen Erleben im Konzertsaal denkbar ist.

In ihrer 30-minütigen Performance erforschten Ariadne Dalatsi als Sprecherin, Sophie Kockler an der Klarinette, Jorma Marggraf am Klavier sowie Adrian Thie? an Trompete und Elektronik mit Text, Musik, Bild und Bewegung, wie es dem entfremdeten Individuum in unserer Zeit ergeht. Dabei verbanden die jungen Künstler Werke unter anderem von Debussy, Stockhausen, Reich und Widmann mit freien Improvisationen, Textcollagen, Video und Schattenspiel. Die hochkar?tig besetzte zw?lfk?pfige Jury unter Vorsitz von Christian Schwandt (Theater 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网), zu der neben MHL-Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke auch die Komponisten Katharina Rosenberger (MHL), Annette Schlünz (MHL-Hochschulrat) und Manos Tsangaris (Münchner Biennale) sowie Festival-Intendant Christian Kuhnt (Schleswig-Holstein Musik Festival) geh?rten, lobte die gelungene multimediale Umsetzung der gew?hlten Thematik und die hohe musikalisch-künstlerische Qualit?t der Darbietung. Zwei dritte Preise mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld vergab die Jury für die installative Performance über das Artensterben ?A Sound Vault for a Silent Future“ von Philipp Wallis Nicolai und die Performance ?The Jar“ über eine absurde postapokalyptische Unterwasserdiktatur des Ensemble Katrof mit Diego De La Fuente Duran, Clara Wigger, Jan K?hler und Olga Wegener. Die Preise verlieh Christian Schwandt im Rahmen des Possehl-Musikpreis-Konzertes am vergangenen Samstag in der MHL.

Der ?Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ wurde zum dritten Mal ausgetragen. 2018 konzipiert, soll er Kompetenzen für Neue Musik im künstlerischen, p?dagogischen und technischen Umgang f?rdern. Dabei steht nicht der klassische Musikvortrag, sondern kreative Darbietung, neue Medien und elektroakustische Performance im Fokus.

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Lübeck, 13.01.2023

Musikp?dagogische Studieng?nge bieten vielf?ltige Zukunftsperspektiven – MHL informiert online

Eine Infoveranstaltung zu ihren Studieng?ngen ?Musik Vermitteln“ bietet die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am Mittwoch, 18. Januar um 18 Uhr an. Dozierende und Studierende der MHL stellen die Studienm?glichkeiten vor und stehen Studieninteressierten Rede und Antwort. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt.

Die musikp?dagogischen Studieng?nge ?Musik Vermitteln“ an der MHL bieten berufliche Perspektiven für junge Musikerinnen und Musiker, die ihre Begeisterung für Musik gerne weitergeben wollen. An der MHL finden sie eine vielf?ltige, Theorie und Praxis verzahnende Ausbildung vor, die mit zahlreichen Wahlm?glichkeiten besonders individuell gestaltet werden kann.
Ob Schule, Musikschule oder andere Kontexte: Das Studium ?Musik Vermitteln“ qualifiziert für die Arbeit mit Menschen mittels Musik. Das Studium kann in einem Musiklehrberuf an einer weiterführenden Schule münden, in freier T?tigkeit oder an einer Musikschule, die Instrumental- und Gesangsp?dagogik oder Elementare Musikp?dagogik im Programm hat. Eine klassische Zweitfachvariante, bei der Musik mit einem anderen Fach kombiniert wird, kann man in Verbindung mit der Universit?t zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 oder der Universit?t Hamburg studieren. An der MHL ist – wie nur an einigen Musikhochschulen in Deutschland – auch ein ?Doppelfach Musik“ m?glich, bei dem statt Zweitfach weitere musikalische F?cher wie Popularmusik, Elementare Musikp?dagogik, Instrumental- und Gesangsp?dagogik und Darstellendes Spiel hinzugew?hlt werden.
Studiengangleiterin Prof. Annette Ziegenmeyer erl?utert: ?Im musikp?dagogischen Bereich er?ffnen sich vielf?ltige, spannende und gleichzeitig zukunftssichere Berufe. Studierende in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 erwartet ein breitgef?chertes und inspirierendes Musikstudium mit einem hohen Anteil an pers?nlicher Betreuung und vielen Wahlm?glichkeiten. Insbesondere die Option ?Doppelfach‘ bietet dabei die M?glichkeit, in einem Profil Schwerpunkte zu setzen, um für das Berufsfeld ?Musik Vermitteln“ bestens aufgestellt zu sein.“
Anmeldeschluss für das n?chste Studiensemester ist der 1. April. Die kostenfreie Infoveranstaltung kl?rt über Berufsperspektiven und Studieninhalte auf und dauert rund anderthalb Stunden. Interessierte k?nnen sich bei annette.ziegenmeyer@mh-luebeck.de anmelden oder über die Website der MHL www.mh-luebeck.de direkt einw?hlen (Meeting-ID: 878 7532 0334, Kenncode: 992242)

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Lübeck, 02.01.2023

Possehl-Musikpreis-Konzert zeigt künstlerische und performative Spitzenleistungen

Zum Possehl-Musikpreis-Konzert l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am Samstag, 14. Januar um 18 Uhr ein. Preistr?gerinnen und Preistr?ger des 59. Possehl-Wettbewerbs und des Possehl-Wettbewerbs für Neue musikalische Aufführungskonzepte stellen sich im Gro?en Saal vor und versprechen mit künstlerischen und performativen Beitr?gen einen spannenden Einblick in die Ausbildung an der MHL.

Im ersten Konzertteil pr?sentieren MHL-Studierende das Siegerprojekt aus dem Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte, der am 12. und 13. Januar in der MHL ausgetragen wird. Nach einer Begrü?ung des Juryvorsitzenden Christian Schwandt sind die frischgebackenen Preistr?ger gefragt, ihren Ansatz für neue Konzepte im Konzertsaal auf die Bühne zu bringen. Hier darf man gespannt sein, welches der fünf Projekte als Sieger aus dem mit 7.000 Euro dotierten Wettbewerb hervorgehen wird. Die Bandbreite reicht von interdisziplin?ren Konzertformaten über Musiktheaterperformances bis hin zu einem improvisativen Werk, an dem auch das Publikum mitwirkt.

Im zweiten Konzertteil pr?sentieren sich nach einer Begrü?ung durch den Juryvorsitzenden Ole Kr?nert (Possehl-Stiftung) dann die Preistr?gerinnen und Preistr?ger des 59. Wettbewerbs um den Possehl-Musikpreis, der im November in den künstlerischen F?chern ausgetragen wurde. Die Violinistin Saki Tozawa, die den ersten, mit 5.000 Euro dotierten Preis errang, stellt sich mit dem virtuosen Rondo Brilliant von Franz Schubert vor. Die 21-j?hrige Japanerin wurde bereits als Jugendliche mit nationalen und internationalen Auszeichnungen bedacht, so war sie 2015 die jüngste Preistr?gerin beim ?Music Competition of Japan” und gewann 2017 den zweiten Preis beim Tibor Varga International Violin Competition 2017 in Sion (Schweiz). Sie studierte an der Universit?t der Künste in Tokio und ist seit Oktober 2021 Studentin in der 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Klasse von Prof. Daniel Sepec.

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Lübeck, 02.01.2023

Future Talk: Neue musikalische Aufführungskonzepte im Publikumsgespr?ch

Zu einem moderierten Publikumsgespr?ch in der Reihe ?Future Talks“ l?dt das Career-Center der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am Samstag, 14. Januar um 15 Uhr ein. Renommierte Kulturschaffende sind zu Gast in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, um zusammen mit dem Publikum über neue musikalische Aufführungskonzepte nachzudenken. Die Veranstaltung findet hybrid statt.

Der ?Future Talk“, der im Rahmen des Possehl-Preises für Neue Musikalische Aufführungskonzepte stattfindet, nimmt neue Impulse für die gegenw?rtige Konzertlandschaft in den Fokus: Neue und bew?hrte Aufführungskonzepte, gemeinschaftliches Musik-Erleben und die Ansprache neuer Zielgruppen. Mit dem Publikum diskutieren im Kammermusiksaal die Musiktheaterregisseurin Vendula Nováková (Vorsitzende des Vereins ?Stimme X“), der Künstler Julian Rieken (Gründer der Konzertplattform betterkonzert.org), die Komponistin Annette Schlünz (MHL-Hochschulr?tin) und der Komponist Manos Tsangaris (Leiter der Münchner Biennale).

Opens external link in new windowYouTube-Kanal ?Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen“ verfolgt werden. Der Eintritt zum ?Future Talk“ ist frei.

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Lübeck, 02.01.2023

Possehl-Wettbewerb zeigt neue musikalische Aufführungskonzepte

Zum dritten Mal l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am 12. und 13. Januar zum ?Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“. Der Wettbewerb wird ?ffentlich ausgetragen: Im Gro?en Saal wetteifern Studierende der MHL mit zeitgen?ssischen Kompositionen und Performances vor Jury und Publikum um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis.

Solisten, Ensembles und Komponisten der MHL haben sich in fünf verschiedenen Projekten zur Teilnahme am diesj?hrigen ?Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ beworben. Welche Gedanken sich die Studierenden zu neuer Aufführungspraxis gemacht haben, wird am Donnerstag, 12. Januar und Freitag, 13. Januar ab jeweils 11.30 Uhr in rund 30-minütigen Projektpr?sentationen im Gro?en Saal der MHL zu erleben sein. Die Teilnehmenden wurden in der ersten Wettbewerbsrunde auf der Basis von Projektskizzen ausgew?hlt. In der Finalrunde pr?sentieren sie nun vor Publikum und der elfk?pfigen Jury unter Vorsitz von Christian Schwandt im Gro?en Saal die von ihnen erdachten neuen Darbietungsformen und multimedialen Performances. Dabei reicht die Bandbreite von interdisziplin?ren Konzertformaten über Musiktheaterperformances bis hin zu einem Werk mit Improvisation, an der auch das Publikum mitwirkt.

?Die Beitragskonzepte setzen jeweils ausgesprochen individuelle Akzente und versprechen ein buntes, aber auch nachdenkliches Wettbewerbsprogramm, das klassische Konzertformate aufbricht und erweitert“, kündigt Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke an. ?Mal verwandelt sich der gro?e Saal in ein musikalisch bespieltes Piratenschiff, mal wird er zu einem installativen Ort des Nachdenkens über rapide schwindende Artenvielfalt. Dann wieder taucht das Publikum in eine skurrile Unterwasserdiktatur, bevor schlie?lich die letzte Projektgruppe die Entfremdung des Menschen in unserer heutigen Zeit thematisiert.“ Mit Kreativit?t, inspirierenden Ideen und dem Einsatz neuer Medien zeigen die Studierenden, was jenseits vom klassischen Erleben im Konzertsaal denkbar ist.

Der ?Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ wurde 2018 konzipiert, nachdem der Bereich ?Komposition“ im traditionellen Possehl-Wettbewerb keinen ad?quaten Platz mehr fand. Hier stehen nicht der klassische Musikvortrag, sondern kreative Darbietung, neue Medien und elektroakustische Performance im Vordergrund. Die MHL m?chte damit Kompetenzen für Neue Musik im künstlerischen, p?dagogischen und technischen Umgang f?rdern. Der ?Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ wird ?ffentlich ausgetragen. Die rund 30-minütigen Pr?sentationen starten am Donnerstag, 12. Januar und Freitag, 13. Januar jeweils ab 11.30 Uhr. Zwischen den Pr?sentationen liegen aufgrund des technischen Aufwandes gr??ere Umbaupausen.

Zu einem ?Future Talk“ l?dt die MHL am Samstag, 14. Januar um 15 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs in den Kammermusiksaal ein. Unter dem Titel ?Mit.Reden.Gestalten.Neue musikalische Aufführungskonzepte“ diskutieren in einem moderierten Publikumsgespr?ch unter anderen die Komponistin und MHL-Hochschulr?tin Annette Schlünz, Julian Rieken von ?betterconcerts“ und Manos Tsangaris, Komponist und Leiter der Münchner Biennale. Die Veranstaltung findet hybrid statt und wird vom MHL-Career-Center in Kooperation mit dem Netzwerk 4.0 der deutschen Musikhochschulen veranstaltet.

Der Eintritt zum Wettbewerb und zum ?Future Talk“ ist frei. Die Preistr?ger stellen sich im Possehl-Musikpreis-Konzert am Samstag, 14. Januar um 18 Uhr zusammen mit den Preistr?gern des 59. Possehl-Musikwettbewerbs vor. Der Eintritt zum Konzert kostet 6 Euro (keine Erm??igung). Weitere Infos und Kartenbuchung unter www.mh-luebeck.de/termine.

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Lübeck, 12.12.2022

MHL-PopsChor goes Gospel

Gospelmusik unter dem Titel "Hosanna" pr?sentiert der PopsChor der Musikhochschule (MHL) am Sonntag, 18. Dezember in der Propsteikirche. Unter Leitung von Julie Silvera erklingen ab 17 Uhr traditionelle und moderne Gospels.

"Hosanna" hei?t das Konzert, mit dem der MHL-PopsChor und die MHL-VocalBand erstmals in der Propsteikirche zu Gast sind. Auf dem Programm stehen traditionelle Gospels und moderne Songs aus der Contemporary Gospel Szene von Kirk Franklin, Hezekiah Walker und Myron Butler. Die musikalische Leitung hat Julie Silvera inne, ausgebildete Opern- und Jazzs?ngerin aus Florida und Expertin für Gospelmusik. An der MHL unterrichtet sie Pop- und Jazzgesang und leitet das Gospel-Chorprojekt. Für die Studierenden, die überwiegend Kirchenmusik oder Musikp?dagogik studieren, ist dies eine wichtige Erfahrung, um die Tiefe dieser Musik authentisch zu erleben. Der MHL-PopsChor wurde vor fünfzehn Jahren von MHL-Popularmusikprofessor Bernd Ruf gegründet und singt Musik von Pop und Latin über Jazz bis hin zur Filmmusik. Der Name geht auf die amerikanische Tradition der Pops Orchestras und Pops Chorus‘ zurück. Im Rahmen eines Jazz-Gottesdienstes in St. Jakobi sind Ausschnitte aus diesem Konzert bereits am Samstag, 17. Dezember um 17 Uhr zu erleben. Der Eintritt ist frei.

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Lübeck, 09.12.2022

"Weihnachten mit Brahms" im historischen Hansen-Saal

Die traditionelle Weihnachtsveranstaltung "Weihnachten mit Brahms" findet am Samstag, 17. Dezember um 15 Uhr in der Villa Brahms statt. Zu Gast ist die Schauspielerin Rachel Behringer mit einer weihnachtlichen Lesung. Es erklingt Musik von Carl Reinecke, moderiert von Institutsleiter Prof. Wolfgang Sandberger.

Das allj?hrliche Weihnachtskonzert in der Villa Brahms findet nach zwei Jahren erstmals wieder statt: Rachel Behringer, Schauspielerin am Theater 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er und 2019 mit dem "Jürgen Fehling-F?rderpreis" der Gesellschaft der Theaterfreunde 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 ausgezeichnet, ist erneut zu Gast in der Villa Brahms. In diesem Jahr liest sie aus E.T.A. Hoffmans Weihnachtsm?rchen "Nussknacker und Mausek?nig", das zahlreiche Adaptionen inspiriert hat. Die "Musik zu Hoffmanns Kinderm?rchen" von Carl Reineke geh?rt eher zu den Rarit?ten und ist ein besonders originelles Zeugnis der Rezeption E.T.A. Hoffmanns in der Musik. Das Klavierduo Susanna De Secondi und Elias Opferkuch aus der Klasse von Prof. Konrad Elser, das in diesem Jahr zu den Possehl-Preistr?gern geh?rt, bringt die reizvolle vierh?ndige Klaviermusik zur Aufführung. Der Komponist, Pianist und Dirigent Carl Reineke war mit Johannes Brahms bekannt und leitete 1869 die Leipziger Uraufführung des Deutschen Requiems in seiner heutigen siebens?tzigen Form. Johannes Brahms wiederum hat, wie viele Komponisten der Romantik, als junger Mann die literarischen Werke Hoffmanns verschlungen. Dies zeigt auch die aktuelle Ausstellung "Der junge Brahms", die am 17. Dezember parallel zum Konzert das letzte Mal ihre Türen ?ffnet.

Bereits ab 14 Uhr l?dt der Wintergarten des historischen Sommerhauses mit Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Tickets für elf Euro und acht Euro sind bei den Vorverkaufsstellen des 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网-Tickets und online unter www.luebeck-ticket.de erh?ltlich, Restkarten gibt es ab 14 Uhr in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网).

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Lübeck, 07.12.2022

MHL-Ensemble für Alte Musik pr?sentiert Meisterwerke

Das Ensemble für Alte Musik der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) pr?sentiert am Samstag, 17. Dezember um 19.30 Uhr, geleitet von Pieter-Jan Belder, unter dem Motto "Haydn – Hoffmeister – Rameau" Meisterwerke des 18. Jahrhunderts. Als Solistin ist Bratschistin Gueli Kim zu h?ren.

Studierende der MHL haben unter Leitung von Pieter-Jan Belder Werke von Haydn, Hoffmeister und Rameau erarbeitet und bieten Gelegenheit, Alte Musik in historischer Aufführungspraxis zu erleben. MHL-Bratschistin Gueli Kim aus der Klasse von Prof. Pauline Sachse interpretiert als Solistin das Konzert für Viola und Orchester in D-Dur von Franz Anton Hoffmeister. Es z?hlt bis heute zu den entscheidenden Repertoirestücken für Viola und stellt herausfordernde technische Ansprüche an die Interpretin, die den warmen Klang ihres Instruments voll zur Geltung bringen kann.

Joseph Haydns 83. Sinfonie in g-Moll tr?gt den Beinamen "La Poule", zu Deutsch "Das Huhn", den sie den rhythmischen Kl?ngen in den Holzbl?serstimmen des ersten Satzes verdankt. Sie zeichnet sich zudem durch parodierende Kontraste der musikalischen Themen und drastische Wechsel der Klangfarben aus.

Jean-Philippe Rameaus Suite aus seiner ersten Barockoper "Hippolyte et Aricie" pr?sentiert für damalige Zeit üppige Klangfarben, kontrastreiche Passagen und hochexpressive Harmonien, die den Schatz der griechischen Mythen ebenso offenbaren wie den Zauber des franz?sischen Barock. Der Eintritt kostet 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro. Restkarten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse der MHL (Konzerteingang: An der Obertrave).

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Lübeck, 02.12.2022

Sechs Mal 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 in der Villa Brahms

Zwei moderierte Dozentenkonzerte unter dem Motto ?6 X 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“ finden am Donnerstag, 8. und Freitag, 9. Dezember um 19 Uhr in der Villa Brahms statt. Moderiert von Dr. Arne J?hner, pr?sentieren die MHL-Dozenten Troels Svane und Hartmut Leistritz 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s gesamte Sonaten für Cello und Klavier.

?6 X 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“ pr?sentiert an zwei Abenden im Hansensaal der Villa Brahms die fünf Cellosonaten von Ludwig van 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 sowie die für Violoncello bearbeitete Hornsonate op. 17. Die bedeutenden Kammermusikwerke umspannen s?mtliche Schaffensperioden des Komponisten. Die Stücke entfalten sich zu virtuosen, emotional weitgespannten Erlebniswelten und sind gleichzeitig repr?sentative autobiografische Beispiele für 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s Entwicklung. Am Donnerstag, 8. Dezember stehen die Sonaten in F-Dur op. 5, C-Dur op. 10 und A-Dur op. 69 auf dem Programm, am Freitag, 9. Dezember die Sonaten g-Moll op. 5, D-Dur op. 102 sowie die Hornsonate F-Dur op. 17 in der Bearbeitung für Klavier und Violoncello.

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Lübeck, 29.11.2022

Kindermusical gewinnt Musikp?dagogikpreis "Neue Konzepte"

Die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) und die Marie-Luise Imbusch-Stiftung haben zum sechsten Mal den Musikp?dagogikwettbewerb "Neue Konzepte" verliehen. Den ersten Preis erhielt das Projekt "Die gr??te Band der Welt – ein Musical für Kinder".

Marno Schulze, Projektleiter und MHL-Professor für Elementare Musikp?dagogik, verlieh im Rahmen des Stipendiatenkonzerts der Marie-Luise Imbusch-Stiftung am 26. November den Musikp?dagogikpreis "Neue Konzepte". Vier Finalisten hatten zuvor in knapp 20-minütigen Vortr?gen um den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis gewetteifert.

Mit ihrem selbstgeschriebenen Stück "Die gr??te Band der Welt – ein Musical für Kinder" errangen Nicole Calderon, Tim Christopher Haas und Lisa-Marie Lill den ersten, mit 1.500 Euro dotierten Preis. Darin widmen sich die drei 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Musikp?dagogikstudierenden Musik und menschlichem Zusammenleben und vermitteln gleichzeitig musikalisches Grundwissen. "Eine wunderbare Pr?sentation, die von Tim Christopher Haas sehr lebendig vorgetragen wurde", urteilte die Jury aus Schulleitern der Region mit Dr. Michael Janneck (Johanneum zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网), Wulfila Kangastie (Emanuel-Geibel-Schule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网) und Alireza Zare (Musikschule Pinneberg). ?Die Gruppe arbeitete im Musical anhand der Geschichte um die 9-j?hrige Eli fundiert den Zusammenhang zwischen Musik und menschlichem Zusammenleben heraus.“ Gleich zwei Schulleiter geben dem Team die Chance, das Projekt an ihrer Schule durchzuführen. Zu ihrem Musical sagen die MHL-Studierenden: "Das Stück macht Spa?, regt zum Nachdenken an und sorgt für den ein oder anderen Ohrwurm, der auch gerne laut mitgesungen werden darf, denn zusammen sind wir schlie?lich die gr??te Band der Welt!"

Den mit 500 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Benjamin Seeck für seinen Wettbewerbsbeitrag "Rassismuskritischer Musikunterricht", mit dem er für das Thema Alltagsrassismus sensibilisieren will. Die Jury erkannte ihm eine hohe Alltagsrelevanz für den Musikunterricht an schleswig-holsteinischen Schulen zu, der Vortrag k?nne "sowohl durch Gliederung als auch durch Inhalt als Fortbildung für Lehrkr?fte eingesetzt werden". Zwei dritte Preise erhielten Lina Gronemeyer, die sich mit "Klezmermusik als politisches Ph?nomen in Deutschland" auseinandersetzte und Laetitia V?gtler, die in ihrer Arbeit den "Zusammenh?ngen von Auftrittsangst und Selbstbild" nachgegangen war.

Mit dem Wettbewerb m?chte die MHL auf die Bedeutung der musikp?dagogischen Ausbildung hinweisen, mit der Musiklehrkr?fte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier T?tigkeit auf ihren Beruf vorbereitet werden. Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikp?dagogik-Studierende.

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Lübeck, 25.11.2022

Joseph Joachim in die Post geschaut – 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Brahms-Institut erwirbt elf Briefe des Komponisten

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) hat elf bislang unbekannte Briefe von Joseph Joachim erworben. Sie erweitern die wertvolle Sammlung mit einem Schwerpunkt um den Geiger, Komponisten und Brahms-Freund.

Zwischen 1875 und 1888 schrieb Joseph Joachim zwanzig Briefseiten in franz?sischer Sprache an Jean-Théodore Radoux, den belgischen Fagottisten und Direktor des Konservatoriums in Liège. Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger konnte das Konvolut Mitte November erwerben: ?Die Schreiben von Joachim an Radoux legen ein eindrucksvolles Zeugnis davon ab, dass der Violinvirtuose zugleich sein eigener Manager war. Er thematisiert Termine, Auftrittsm?glichkeiten, Besetzungen und Konzertprogramme. Für die Forschungsarbeit am Brahms-Institut, wo zurzeit auch eine Dissertation zu Joseph Joachim entsteht, sind die Briefe eine wahre Fundgrube.“ In den Schreiben klingen auch pers?nliche Themen aus Joachims Leben an: So begründet er etwa eine Konzertabsage mit einer eigenen Erkrankung und vor allem mit dem schlechten Gesundheitszustand seiner Frau Amalie nach der Geburt des Sohnes Paul. Die Briefe im Oktavformat sind in einem für Joachim typischen, sehr sauberen Schriftduktus mit nur wenigen Korrekturen verfasst. Die Ausdrucksweise auf Franz?sisch ist gepflegt und auf einem hohen sprachlichen Niveau.

Joachim, 1831 mit jüdischer Abstammung in Ungarn geboren, verfasste die Briefe in einer wichtigen Zeit seiner Karriere. 1869 war er durch Kaiser Wilhelm I. von Preu?en zum Gründungsrektor der ?K?niglich Akademischen Hochschule für ausübende Tonkunst“ in Berlin berufen worden. Seine p?dagogische Arbeit der kommenden Jahre pr?gte die sp?tere Musikhochschule Berlin entscheidend. Joachim avancierte zu einem der einflussreichsten Musiker seiner Zeit. Mit Johannes Brahms verband ihn seit Jugendjahren eine intensive Künstlerfreundschaft, schon dessen Klaviersonate C-Dur op. 1 ist ?Joseph Joachim zugeeignet“.

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Lübeck, 21.11.2022

Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung konzertieren

Am Samstag, 26. November l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) zusammen mit der Marie-Luise Imbusch-Stiftung zum Preiskonzert ein. Ab 18 Uhr pr?sentieren sich acht der diesj?hrigen Stipendiaten und Preistr?ger mit einem facettenreichen Programm aus drei Jahrhunderten.

J?hrlich zeichnet die Marie-Luise Imbusch-Stiftung Stipendiaten der MHL sowie Preistr?ger des Bundeswettbewerbs ?Jugend musiziert“ und des Musikp?dagogikpreises ?Neue Konzepte“ aus. Acht von ihnen stellen sich im Preiskonzert am 26. November ab 18 Uhr auf der Bühne im Gro?en Saal vor. Auf dem Programm stehen virtuose und variantenreiche Werke aus drei Jahrhunderten in verschiedenen Besetzungen. Es sind Kompositionen für Fl?te, Saxophon und Cello mit Klavier sowie für Harfe solo zu h?ren. Lucie Benediktova (Fl?te), Max Gerke (Saxophon), Gero Leander Schmidt (Violoncello) sowie Lilli Kollmeier, Jonte Schr?der und Flemming Thomsen am Klavier pr?sentieren sich als Preistr?ger des Bundeswettbewerbs ?Jugend musiziert“ mit Werken von Haydn, Godard, Poulenc und Neselovskyi.

Die 27-j?hrige MHL-Studentin Zoe Winter ist mit einem Deutschlandstipendium sowie mit einem Imbusch-Stipendium ausgezeichnet worden. Im Konzert pr?sentiert sie sich unter anderem mit ?Cogitation“ der Australierin Natalie Wong, das die zahllosen M?glichkeiten der Konzertharfe zeigt. ?Mit zehn Jahren fand ich zur Harfe und der vielseitige Klang dieses Instrumentes fasziniert mich bis heute“, sagt die Interpretin, die in Hamburg bereits einen Bachelorabschluss in Elementarer Musikp?dagogik absolviert hat und jetzt in der Klasse von Prof. Gesine Dreyer studiert. ?Mit diesem Stück regt Wong die Harfenisten dazu an, v?llig neue Kl?nge an ihrem vertrauten Instrument zu entdecken: aufregend und ruhig, percussiv und melodi?s zugleich.“ Weiterhin wird MHL-Professor Marno Schulze die Projekte vorstellen, die am Musikp?dagogikpreis ?Neue Konzepte“ teilgenommen haben und die Preistr?ger bekannt geben. Wilken Willand, Vorsitzender der Marie-Luise Imbusch-Stiftung verleiht im Anschluss die Urkunden an die jungen Musikerinnen und Musiker.

Der Eintritt zum Preiskonzert der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ist frei. Weitere Informationen unter www.mh-lueeck.de.

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Lübeck, 17.11.2022

Saki Tozawa gewinnt 59. Possehl-Wettbewerb

Der 59. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis ist gestern in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 entschieden worden: Erste Preistr?gerin ist die Violinistin Saki Tozawa. Den zweiten Preis errang die Schlagzeugerin Mariia Shmeleva aus der Klasse von Prof. Johannes Fischer und den dritten Preis erhielt das Klavierduo Susanna De Secondi und Elias Opferkuch.

Die 21-j?hrige Japanerin Saki Tozawa aus der Klasse von Prof. Daniel Sepec setzte sich in der zweiten Runde gegen fünf weitere Finalisten durch und kann sich über den mit 5.000 Euro dotieren ersten Preis freuen. Die Jury überzeugte sie mit Werken von Bach und Boulez sowie mit Ausschnitten aus dem Violinkonzert e-Moll op. 64 vom Mendelssohn Bartholdy. Tozawa begann mit sechs Jahren das Geigenspiel und wurde bereits als Jugendliche mit nationalen und internationalen Auszeichnungen bedacht, so war sie 2015 die jüngste Preistr?gerin beim ?Music Competition of Japan” und gewann 2017 den zweiten Preis beim Tibor Varga International Violin Competition 2017 in Sion (Schweiz). Sie studierte an der Universit?t der Künste in Tokio und ist seit Oktober 2021 Studentin an der MHL.

Die 21-j?hrige Russin Mariia Shmeleva erspielte sich am Schlagzeug mit Werken von Bach, Wahlund, Kitazume und Cangelosi den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis. Sie studiert seit letztem Jahr in der Klasse von Prof. Johannes Fischer. Das Klavierduo mit Susanna De Secondi und Elias Opferkuch aus der Klasse Prof. Konrad Elser pr?sentierte sich vierh?ndig und an zwei Klavieren mit Werken von Mozart, Bach, Schubert und Brahms und gewann den dritten, mit 2.000 Euro dotierten Preis. Die beiden 26-j?hrigen Pianisten haben einen langen gemeinsamen musikalischen Werdegang, spielen aber erst seit drei Monaten als Klavierduo miteinander.

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Lübeck, 14.11.2022

威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Kammerorchester begleitet MHL-Harfenistin in Solistenrolle

Das 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Kammerorchester (LKO) ist am Samstag, 19. November wieder zu Gast in der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL). Unter Leitung von Bruno Merse erklingen ab 19.30 Uhr Werke der Romantik von Massenet, Boieldieu, Debussy und Mahler. Als Solistin ist MHL-Harfenistin Ricarda Kreutz zu h?ren.

Die Kooperation zwischen MHL und LKO bietet Studierenden erneut Gelegenheit, solistisch mit Orchesterbegleitung aufzutreten. Die junge Harfenistin Ricarda Kreutz hat sich in einem hochschulinternen Wettbewerb für ihre Solorolle qualifiziert und ist auf der Bühne im Gro?en Saal mit dem Harfenkonzert von Fran?ois-Adrien Boieldieu zu erleben. Der franz?sische Komponist schuf haupts?chlich Opern, aber neben Kammermusik für verschiedene Besetzungen auch ein Harfenkonzert. Obwohl weitgehend der Tradition klassischer Konzerte folgend, l?sst der Komponist im zweiten Satz schon die aufkommende Romantik durchscheinen. ?Mich fasziniert, wie Boieldieu spielerische Leichtigkeit und tiefgehende Ernsthaftigkeit in Einklang bringt“, sagt dazu Interpretin Ricarda Kreutz, die in der Klasse von Prof. Gesine Dreyer studiert. Sie ist Mitglied im Alveolar Trio, das von der Yeduhi Menuhin Stiftung ?Live Music Now Hamburg“ gef?rdert und Akademistin beim Philharmonischen Orchester der Hansestadt 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网.

Weiterhin pr?sentiert das Orchester sinfonische Werke der Romantik wie Jules Massenets Poème symphonique ?Visions“. Neben einem gro?en Orchester hat der Komponist eine Sologruppe vorgesehen, in der wiederum Ricarda Kreutz an der Harfe zu h?ren ist. Das Poème symphonique mutet mal z?rtlich, mal robust-zupackend an und entfaltet seine Dramatik ganz nach romantischen Vorbild. In einer von st?ndigen Geldsorgen gepr?gten Zeit schrieb Claude Debussy sein erstes Meisterwerk, in dem er seinen eigenen Stil entwickelte und richtungsweisend für den musikalischen Impressionismus wurde. ?Prélude à l'après-midi d'un faune“ entstand auf Grundlage eines Gedichtes von Stéphane Mallarmés über einen tr?umenden Faun. Obwohl der Dichter Vertonungen seiner Texte ablehnte, war er von Debussys Werk begeistert: Knapp zehn Minuten lang entführt es das Publikum mit seiner raffinierten Instrumentation und Klangfarbe in eine zauberhafte Welt. Ausschnitten aus Gustav Mahlers fünfter Sinfonie cis-Moll beschlie?en das Konzert mit einer Herausforderung für die Interpreten. ?Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie!", notierte Mahler 1905 nach einer von ihm geleiteten Aufführung in Hamburg. Bei keiner anderen seiner Symphonien rang er so um die endgültige Gestalt. Drei Druckfassungen liegen vor und für nahezu jede Aufführung instrumentierte Mahler sie neu. Dass er allerdings mit diesem Werk einen neuen Weg beschritt, darüber herrschte in der Musikwelt früh Einigkeit. Im Gegensatz zu seinen ersten vier Sinfonien komponierte Mahler die fünfte ohne Gesang und realisierte mit ihr eine deutlich komplexere Satztechnik. Der erste Satz kommt als Trauermarsch und gewaltige Exposition daher, die Themen in den folgenden S?tzen verarbeitet Mahler mit gro?er musikalischer Varianz.

Das LKO wurde 1996 gegründet und vereint professionelle Musiker und ambitionierte Amateure zu einem Klangk?rper. Chefdirigent Bruno Merse begann seine musikalische Karriere unter anderem als Konzertmeister der 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Philharmoniker. Das Konzert setzt die mehrj?hrige Kooperation fort, die für eine wechselseitige Unterstützung der musikalischen Arbeit steht: MHL-Studierende erhalten die Gelegenheit, als Instrumental- oder Gesangssolist, Dirigent oder Komponist praktische Erfahrungen in der Arbeit mit einem Sinfonieorchester zu sammeln. Für ihre Solistenrollen haben die jungen Musikerinnen und Musiker sich vorher in einem hochschulinternen Wettbewerb qualifiziert.

Karten sind für 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro erh?ltlich unter www.mh-luebeck.de. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

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Lübeck, 10.11.2022

Musikp?dagogikpreis "Neue Konzepte"

Am Donnerstag, 17. November wird in der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) zum sechsten Mal der Wettbewerb "Neue Konzepte" um den Musikp?dagogikpreis der Marie-Luise Imbusch-Stiftung ausgetragen. Vier Finalisten wetteifern ab 17 Uhr um den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Beim traditionellen Preiskonzert stellen sich die Gewinner des Musikp?dagogikpreises am Samstag, 26. November um 18 Uhr gemeinsam mit den Stipendiaten der Marie-Luise Imbusch-Stiftung vor.

Vier Finalisten, die eine hochschulinterne Jury ausgew?hlt hat, stellen am Donnerstag, 17. November um 17 Uhr im Kammermusiksaal der MHL ihre musikp?dagogischen Themen vor: Ein Musical mit dem Titel "Musik ist überall" hat das Team mit Nicole Calderon, Tim Haas und Lisa-Marie Lill als interdisziplin?res Projekt entwickelt. Mit ihrem selbstgeschriebenen Musical für Kinder zwischen acht und zw?lf Jahren wollen die drei 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Musikp?dagogikstudierenden die Parallelen zwischen Musizieren und menschlichem Zusammenleben aufzeigen und gleichzeitig musikalisches Grundwissen vermitteln. Lina Gronemeyer hat sich in ihrer Bachelorarbeit mit "Klezmer als Ph?nomen in Deutschland" besch?ftigt. In einer Literaturrecherche hat sie sich mit der Geschichte der Politisierung von Klezmermusik in Deutschland und den negativen Folgen der Reduzierung deutschjüdischer Kultur auf dieses Genre auseinandergesetzt. Benjamin Seeck widmet sich in seiner Bachelorarbeit der "Interkulturalit?t und Rassismussensibilit?t im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen". Dabei geht es ihm um den Alltagsrassismus, der in allen Bereichen der Gesellschaft und im schulischen Musikunterricht pr?sent ist und in der Lehrkr?fte-Ausbildung st?rker thematisiert werden sollte. Laetitia V?gtler stellt ihre Masterarbeit "?ber die Zusammenh?nge von Auftrittsangst und Selbstbild" vor. Aus musikp?dagogischer Perspektive nimmt sie das Ph?nomen Auftrittsangst in den Blick, die unter professionellen Musizierenden weit verbreitet ist und bis hin zur Berufsunf?higkeit führen kann. Dabei legt sie tieferliegende Glaubenss?tze offen, die das ernstzunehmende Krankheitsbild begünstigen. Mit rund zwanzigminütigen Pr?sentationen werden die Studierenden ihre inhaltsreichen Projekte im vorstellen und Einblicke in ihre Studienarbeit erm?glichen.

Die Wettbewerbsjury besteht aus Schulleitern der Region, in diesem Jahr Dr. Michael Janneck (Johanneum zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网), Wulfila Kangastie (Emanuel-Geibel-Schule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网) und Alireza Zare (Musikschule Pinneberg).
Mit dem Wettbewerb m?chte die MHL auf die Bedeutung der musikp?dagogischen Ausbildung hinweisen, mit der Musiklehrkr?fte an Gymnasien, in Musikschulen oder in freier T?tigkeit auf ihren Beruf vorbereitet werden. Im Vergleich zu künstlerischen Wettbewerben gibt es nur wenige Preise für Musikp?dagogik-Studierende.

Der Eintritt zum Wettbewerb "Neue Konzepte" und zum Preiskonzert ist frei.

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Lübeck, 10.11.2022

Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis

Der 59. Wettbewerb um den Possehl-Musikpreis wird am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. November jeweils ab 10 Uhr ?ffentlich in der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) ausgetragen. Die besten Studierenden der MHL-Instrumentalklassen sind dabei auf der Bühne im Gro?en Saal zu erleben.

In zwei Runden treten im Wettbewerb um den 59. Possehl-Musikpreis 13 Studierende der F?cher Fl?te, Horn, Violine, Schlagzeug, Klavier und Klavier Duo gegeneinander an. Ihre rund zwanzigminütigen Programme pr?sentieren sie in der ersten Runde am Dienstag, 15. November ab 10 Uhr. Durch die breite Palette an F?chern ergibt sich ein abwechslungsreiches Programm: Es sind unter anderem Ausschnitte aus Sonaten, virtuosen Etüden und Instrumentalkonzerten aus Klassik und Romantik zu h?ren sowie moderne und zeitgen?ssische Werke. In der zweiten Runde pr?sentieren sich dann am Mittwoch, 16. November ab 10 Uhr die Finalisten, am Nachmittag werden die Gewinner bekannt gegeben.

Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, weitere Preise und Pr?mien, unter anderem für die beste studentische Klavierbegleitung kann die Jury in H?he von 6.500 Euro vergeben. Zu den Juroren geh?ren in diesem Jahr Dr. Ole Kr?nert (Vorsitz) und Prof. Inge-Susann R?mhild als Vertreter der Possehl Stiftung. Als externe Juroren wirken Professor Gerd Uecker (Vorsitzender MHL-Hochschulrat), Katja Schaefer (Mitglied MHL-Hochschulrat) und Dr. Christian Strehk (Kieler Nachrichten) mit. Die MHL ist vertreten durch die Professoren Oliver Korte (Pr?sidium), Manfred Aust, Jens Thoben und Ulf Tischbirek.

Der Possehl-Musikpreis wird seit 1962 für MHL-Studierende ausgeschrieben. Renommierte Solisten und Ensembles, wie die Klarinettistin Shirley Brill, der Cellist Thomas Grossenbacher und das Artemis-Quartett waren Preistr?ger des Wettbewerbs. 2021 gewann ihn der litauische Pianist Augustinas Eidukonis.

Opens external link in new windowwww.mh-luebeck.de/termine zu finden. Der Eintritt zum Possehl-Wettbewerb ist frei.

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Lübeck, 07.11.2022

Nicola Leonard Hein neuer Professor für Digitale Kreation in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网

Der international renommierte Klangkünstler, Gitarrist und Komponist Nicola Leonard Hein ist auf die Professur ?Digitale Kreation“ berufen worden, die an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) neu eingerichtet wurde. Der vielfach ausgezeichnete 33-J?hrige hat als Grenzg?nger zwischen den Künsten weltweit musikalische und interdisziplin?re Projekte realisiert.

Als Professor für Digitale Kreation wird Nicola Leonard Hein den Studierenden der MHL künftig vermitteln, wie sie digitale Medien als gestalterisches Mittel interaktiv und intermedial einsetzen k?nnen. Der vielfach mit Preisen und Stipendien bedachte gebürtige Düsseldorfer ist als Klangkünstler international t?tig. Er verbindet Klang, Raum, Licht und Bewegung zu neuen intermedialen Kunstwerken. Dabei setzt er unter anderem analoge und elektroakustische Instrumente, Synthesizer, analoge Elektrotechnik wie Motoren und Hubmagnete, interaktive Machine-Learning Systeme, Videoprojektionen und Augmented Reality ein. Ein wichtiges Element seiner Arbeit bildet auch die interdisziplin?re Zusammenarbeit mit anderen Kunstschaffenden aus den Bereichen Musik, Videokunst, Tanz, Theater, Literatur und Malerei.

Zur neugeschaffenen Professur erl?utert Oliver Korte, Vizepr?sident der MHL: ?Wir freuen uns, dass wir mit Nicola Leonard Hein einen international profilierten Künstler und Theoretiker für das neu eingerichtete Fach ?Digitale Kreation‘ gewinnen konnten. Es wird eine Schlüsselposition in der Studienarchitektur der MHL einnehmen an der Schnittstelle zwischen den Kompositions-, Instrumental- und Vokalklassen und den Studieng?ngen zur Musikvermittlung.“ Mit der Schaffung der neuen Professur will die MHL gesellschaftliche Entwicklungen wie die Digitalisierung visionieren, kommentieren und mitgestalten. ?Unsere Studierenden wollen wir auf aktuelle und zuku?nftige Berufsfelder optimal vorbereiten“, so Korte weiter. Zum traditionellen ku?nstlerisch-musikalischen Bereich k?men auch kommerzielle Arbeitsfelder wie Dance, Electro, Werbung, Film, Game, vermittelnde Kreativwirtschaft, Theater, Tanz oder beispielsweise Innenstadtgestaltung hinzu.

Hein hat als Lehrbeauftragter bereits im Sommersemester an der MHL unterrichtet. Er ist begeistert von der interdisziplin?ren Zusammenarbeit mit Dozierenden aus verschiedensten Fachbereichen ? auch der anderen 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Hochschulen. Seinen Studierenden m?chte er Offenheit, kreative Neugierde und gedankliche Zielführung in der Auseinandersetzung mit Klang, Raum und digitaler Musikkultur vermitteln. Als n?chstes Projekt plant er für seine Studierenden ein ?Instrument Builders Ensemble“ in Kooperation mit dem Fablab 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, in dem Studierende eigene elektronische Instrumente konzipieren und bauen sowie ein Seminar zur ?Telematic Music Performance“. Im Gespr?ch ist der Avantgarde-Komponist ist unter anderem in Folge 16 des Podcasts ?Gedankensprünge“ von 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 hoch 3 zu h?ren, in dem es um die Nachvollziehbarkeit von Wissenschaft und Kultur geht (www.gedankenspruenge-podcast.de).

 

 

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Lübeck, 03.11.2022

MHL-Studierende pr?sentieren "Lange Nacht der Holzbl?ser"

Zum zweiten Mal l?dt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) am Freitag, 11. November zur "Langen Nacht der Holzbl?ser" ein. Studierende der MHL pr?sentieren in drei moderierten Konzerten um 18 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr diesmal die Welt der Klassik, darunter auch einige selten zu h?rende Werke. Rund 50 Studierende der Holzbl?serklassen mit G?sten aus den Horn-, Blechbl?ser- und der Schlagzeugklasse laden in drei Konzerten im Gro?en Saal zu einer vielf?ltigen klanglichen Reise durch die Klassik ein. Moderiert von Dozierenden der MHL, stehen Werke von Johann Christian Bach, 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, Clementi, Donizetti, Mozart und Reicha auf dem Programm.

Unter dem Motto "Aufbruch" steht im ersten Teil der Holzbl?sernacht ab 18 Uhr der b?hmische Komponist Anton Reicha im Mittelpunkt. Die Studierenden pr?sentieren ein Ensemblestück in ungew?hnlicher Besetzung für Bl?ser, Kontrab?sse, Trommeln und Feldkanonen, das Reicha zur Feier der franz?sischen Republik schrieb – auf der Bühne im Gro?en Saal kommen statt Feldkanonen allerdings Pauken zum Einsatz. Reicha war ein langj?hriger und enger Freund 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s, vor allem als Komponist für Bl?ser sehr gesch?tzt und arbeitete bis zu seinem Tod 1835 in Paris. Dort galt er als einer der einflussreichsten Lehrer, zu dessen Schülern auch Berlioz, Liszt, Franck und Gounod z?hlten. Mozarts Klavierquintett KV 452 ist ein kompositorisch experimenteller Aufbruch in ganz neue musikalische Sph?ren und mit seinen eigenen Worten "das Beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe".

Den zweiten Teil unter dem Motto "Concerto" leitet um 20 Uhr ein Nonett von Clementi für Bl?ser und Streicher ein. Auch mit der vierten Bl?sersinfonie in B-Dur von Johann Christian Bach und Donizettis Sinfonie in g-Moll für neun Bl?ser in der italienischen Tradition der Blaskapellen sind unbekanntere Werke zu h?ren. Die dritte "Grande Symphonie de Salon" von Reicha wurde gar erst 2017 in Frankreich wiederentdeckt.

Unter dem Motto "Nachtmusik" beschlie?t ab 22 Uhr der dritte Teil die "Lange Nacht der Holzbl?ser". Hier sind mit Mozarts Adagio für Bassetth?rner und seiner Serenade in c-Moll für Bl?seroktett besinnlichere Kl?nge zu h?ren. Zum Abschluss erklingt 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网s Rondino in Es-Dur für Bl?seroktett mit einem langsamen Rondo, das im Nichts entschwindet und das Publikum zu sp?ter Stunde wieder nach Hause entl?sst.

www.mh-luebeck.de gebucht werden. Restkarten gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse der MHL (Konzerteingang: An der Obertrave).

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Lübeck, 10.10.2022

Chaos, R?tselkanons und Bohrmaschinen - Auftaktkonzert zur Konferenz "Musik und die Ordnung der Welt"

"Von Chaos, R?tselkanons und Bohrmaschinen" erz?hlt am Donnerstag, 13. Oktober um 19.30 Uhr das Auftaktkonzert zur internationalen Konferenz "Musik und die Ordnung der Welt", die bis zum 15. Oktober in der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) stattfindet. Dozierende, Studierende und G?ste werden unter Leitung von Pieter-Jan Belder das Spannungsfeld zwischen Chaos und Ordnung musikalisch ausloten.

Das Konzert spiegelt das Thema der interdisziplin?ren Konferenz "Musik und die Ordnung der Welt von der Antike bis zum 19. Jahrhundert", die in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universit?t zu Kiel und der University of South Florida veranstaltet wird. Der Abend bringt eine spannende Auswahl selten aufgeführter Stücke für Klavier, Schlagzeug und Kammerorchester zu Geh?r, mit Werken von Johann Sebastian Bach, Gy?rgy Ligeti, Jean-Féry Rebel, Alexander Scriabin und Claus-Steffen Mahnkopf, in denen die Komponisten Chaos und Ordnung auf je eigene Weise thematisieren.

Das Kammerorchester der MHL pr?sentiert unter der Leitung von Pieter-Jan Belder die 1737 komponierte Symphonie "Les ?léments" des franz?sischen Barockkomponisten Jean-Féry Rebel, ein Schlüsselwerk des 18. Jahrhunderts. Mit einem heftigen Cluster als Abbild des Chaos beginnt das Stück, erst nach und nach sch?len sich aus dem t?nenden Durcheinander die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde heraus. Johann Sebastian Bach konstruierte mit seinem Kanon "Trias Harmonica" BWV 1072 in nur zwei Takten ein ganzes Weltgeb?ude in C-Dur: ein kühl kalkuliertes Experiment, das wie andere Kompositionen aus seiner Hand scharfe Kritik hervorrief, oder ein Beispiel für die Sch?nheit seiner Kunst als Zeichen der Vollkommenheit der Sch?pfung?

In ihren Etüden für Klavier von 1903 und 1985 spielen Alexander Scriabin und Gy?rgy Ligeti auf der Mikroebene mit Ordnung und Chaos: Takte, Tonfolgen und rhythmische Muster verschieben sich auf faszinierende Weise gegeneinander – eine immense Herausforderung an die Virtuosit?t der jungen Pianistin Hyerin Hwang.

In Arbeitsschutzkleidung ist MHL-Schlagzeugprofessor Johannes Fischer im zehnminütigen Spektakel "metalized void" zu erleben, das der Leipziger Komponist Claus-Steffen Mahnkopf 2015/16 für Schlagzeug und Elektronik geschrieben hat. Mit Alltagswerkzeugen wird Fischer nach den Anweisungen der Partitur auf der Bühne im Gro?en Saal eine Granitplatte bearbeiten. Zu den Kl?ngen von Bohrmaschine, Hammer, Mei?el, zerschlagenen Gl?sern und Zimbeln tritt eine Zuspielung, die Mahnkopf selbst an diesem Abend betreut. Ordnung und Chaos, Musik in Realzeit und elektronische Kl?nge, exakt notierte Aufführungsanweisungen und improvisatorisch gestaltete Zuspielung überlagern einander dabei fortw?hrend.

Auf der sich anschlie?enden Konferenz "Musik und die Ordnung der Welt von der Antike bis zum 19. Jahrhundert" am Freitag, 14. Oktober ab 10 Uhr und am Samstag, 15. Oktober ab 9.30 Uhr im Kammermusiksaal der MHL stellen fast zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa und ?bersee neue Erkenntnisse vor. Themen sind unter anderen die antike Vorstellung der Sph?renharmonie, Musik und Alchemie im siebten Jahrhundert, die kl?sterliche Gesangspraxis und Rechtstheorie im Hochmittelalter sowie die Darstellung von Naturkatastrophen in der Oper des 19. Jahrhunderts. Die Keynote Lecture "Recht harmonisch. Musikalische Ordnungsvorstellungen im Rechtsdenken seit der Antike" h?lt die Juristin und Leibniz-Preistr?gerin Prof. Dr. Marietta Auer (Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie Frankfurt am Main und Justus-Liebig-Universit?t Gie?en).

/forschung/aktuell/.

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Lübeck, 06.10.2022

Neue Professur für Musizierendengesundheit in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网

In 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 rückt mit einer neuen Professur der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) und der Uni zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (UzL) die Musizierendengesundheit in den Fokus. Daniel Sebastian Scholz wird ab Wintersemester 2022 die neue Stelle besetzen, die beide Hochschulen gemeinsam für Forschung, Lehre und Beratung geschaffen haben. Mit einem Schwerpunkt auf der mentalen Gesundheit Musizierender ist sie bisher einzigartig in Deutschland.

Die MHL und die UzL m?chten mit der neuen Professur für Musizierendengesundheit, die von der Possehl-Stiftung mit 600.000 Euro anschubfinanziert wird, dem steigenden Bedarf an Beratung und Behandlung für Musikschaffende gerecht werden. Bundesweit gibt es bisher rund zehn musiker-medizinische Einrichtungen, 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 ist jedoch bislang der einzige Standort mit einer Spezialisierung auf neurologische, psychologische und psychotherapeutische Themen.

Daniel Sebastian Scholz ist Neurowissenschaftler, Diplom Psychologe, Verhaltenstherapeut und Musiker. Der 38-J?hrige konnte in Hannover am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin (IMMM) elf Jahre lang Erfahrungen zum Thema Musizierendengesundheit sammeln: ?Der Bedarf an qualifizierter Beratung ist enorm und in den letzten Jahren auch stark angestiegen. Rund 50 Prozent der Musikerinnen und Musiker leidet beispielsweise zeitweise unter Lampenfieber. Immer mehr Hochschulen erkennen die Notwendigkeit hier vorzubeugen und zu unterstützen. Unser Schwerpunkt wird auf Pr?vention und der psychischen Gesundheit Musizierender liegen.“

Forschen wird Scholz in enger Verzahnung mit der Neurologie der UzL auf dem Unicampus im Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM). Hier sind schon erste Forschungsprojekte zu den Themen mentale Belastung und zur neuronalen Plastizit?t Musikstudierender in Planung. Prof. Dr. Thomas Münte, Vizepr?sident Medizin der Universit?t 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网: ?Wir begrü?en die neue Professur au?erordentlich. Sie wird nicht nur einen oft untersch?tzten klinischen Bedarf abdecken, sondern auch zu einer weiteren Vernetzung der 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Hochschulen beitragen. Die Forschungsthemen von Daniel Scholz sind unmittelbar anschlussf?hig und es gibt schon sehr gute Kontakte in die hiesige Psychologie und Neurologie.“

Für die Studierenden der MHL und der UzL plant Scholz zun?chst Vorlesungen zu den Grundlagen gesunden Musizierens, zu den Neurowissenschaften der Musik sowie ein Lampenfieber-Behandlungs-Seminar. Im neuen Büro der MHL im 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Tesdorpfhaus wird er ab Oktober eine Beratungsstelle für Musikstudierende und 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Musikprofis und Laien einrichten. Viele Musizierende leiden unter gesundheitlichen Problemen wie schmerzhaften Verspannungen, eingeschr?nkter Bewegungsf?higkeit, Lampenfieber und Versagens?ngsten. Sie k?nnen gravierende Folgen für das Musizieren haben und im schlimmsten Fall das Ende der Karriere bedeuten. Ursachen sind ?berbelastung, die durch zu viel ?ben entsteht, psychischer Stress, Leistungsdruck oder die Handhabung des Instruments.

Daniel Sebastian Scholz wurde 1983 in Tübingen geboren. Er studierte Psychologie und Jazz-Komposition in Marburg und Osnabrück und promovierte am Zentrum für systemische Neurowissenschaften in Hannover. Seit 2011 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin (IMMM), der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und besch?ftigte sich im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte mit der Auswirkung von Musik auf die psychische und physische Gesundheit. Zudem lehrte er an der HMTMH von 2015 bis 2019 als Dozent in den Bereichen Jazz-Komposition und Arrangement und p?dagogische Psychologie. Seit Mai 2021 ist Scholz auch als approbierter klinisch psychologischer Psychotherapeut mit der Fachrichtung Verhaltenstherapie am IMMM t?tig mit einem Schwerpunkt auf der psychischen Gesundheit Musikschaffender. Er spielt Gitarre und Klavier, unter anderem in der Psycho-Rap-Rock-Band ?Ego Super“ und ist Mitbegründer und Betreiber des eigenen Plattenlabels ?quadratisch rekords“.

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Lübeck, 05.10.2022

MHL-Sinfonieorchester er?ffnet neue Konzertsaison

Mit einem Sinfoniekonzert er?ffnet das MHL-Sinfonieorchester am Samstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr im Gro?en Saal die neue Konzertsaison an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL). Unter Leitung der britischen Gastdirigentin Catherine Larsen-Maguire (Berlin) erklingt ein kontrastreiches Programm mit Bruchs Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester op. 88 mit Jens Thoben (Klarinette) und Pauline Sachse (Viola) als Solisten, ?Metastaseis“ von Xenakis und Bartóks Konzert für Orchester.

Mit Semesterbeginn starten achtzig Studierende der MHL in eine Arbeitsphase des MHL-Sinfonieorchesters, das gleichfalls die neue Konzertsaison er?ffnet. Erstmals übernimmt Gastdirigentin Catherine Larsen-Maguire die Leitung. Die in Manchester geborene und mittlerweile in Berlin lebende Dirigentin musizierte als Fagottistin mit zahlreichen renommierten Orchestern, bevor sie sich vollst?ndig dem Dirigat zuwandte. Larsen-Maguire, die gerne auch mit Jugend- und Studierendenorchestern arbeitet, erl?utert: ?Junge Musiker sind von Beginn an enthusiastisch und begeisterungsf?hig, ich genie?e die Arbeit mit ihnen sehr. In diesem Konzert unterscheiden sich die Werke der drei Komponisten im Stil sehr voneinander, und wir müssen für jedes Stück eine passende Art zu spielen finden, um drei unterschiedliche Klangwelten zu erzeugen“.

Das selten aufgeführte Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester e-moll op. 88 schrieb Max Bruch (1838-1920) in seiner sp?ten Lebensphase im Anklang an frühere Sch?pfungen und vergangene Musikepochen. Es ist in vielerlei Hinsicht ungew?hnlich: Bruch schrieb es für seinen Sohn, einen hervorragenden Klarinettisten. Die Aufnahme durch Publikum und Fachkollegen war verhalten, wohl auch deshalb, weil Bruch als unerschütterlicher Romantiker an seinen frühromantischen Idealen und seinem gro?em Vorbild Felix Mendelssohn Bartholdy gegen alle modernen Tendenzen festhielt. Originell wirkt die Kombination der beiden Soloinstrumente Klarinette und Bratsche – in reizvollem Kontrast gespielt von den MHL-Professoren Jens Thoben und Pauline Sachse. Auch die Abfolge der drei S?tze mit einem langsamen Satz zu Beginn und einer Steigerung in Tempo und Intensit?t in den Folges?tzen ist ungew?hnlich.

Der griechische Komponist Iannis Xenakis (1922-2001) war gelernter Architekt und n?herte sich auf naturwissenschaftlichem Wege der Musik. Sein bekanntestes Werk ?Metastaseis“ bildet mit brachialen Klangmassen seine Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg ab. Der Komposition liegt eine geometrische Konstruktion zugrunde, mit der Xenakis v?llig neuartig strukturierte Kl?nge erzeugt. Das Orchester wird dabei in 61 eigenst?ndig geführte Stimmen aufgel?st. Zur Uraufführung bei den Donaueschinger Musiktagen 1955 schrieb der Komponist: ?Der H?rer muss gepackt und, ob er will oder nicht, in den Kreis der T?ne gezogen werden, ohne dass er deswegen eine besondere Ausbildung brauchte. Der sinnliche Schock muss ebenso fühlbar sein wie beim Anh?ren des Donners oder beim Blick in den unendlichen Abgrund."

Béla Bartók (1881-1944) komponierte das Konzert für Orchester Sz 116 nach fünfj?hriger Pause in seinen sp?ten Jahren für die Bostoner Symphoniker. Schwer krank und in finanziellen Schwierigkeiten, kam der Auftrag für das Stück im Mai 1943 gerade recht. Es ist das letzte Stück für Orchester, das Bartók vor seinem Tod schrieb. Das fünfs?tzige Werk geh?rt zu den meist gespielten Stücken des Komponisten und birgt eine gro?e Bandbreite an Gefühlen und Virtuosit?t.

Das Konzert findet am Samstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr im Gro?en Saal der MHL statt und wird am Sonntag, 9. Oktober um 17 Uhr wiederholt. Der Eintritt kostet 14 Euro und 19 Euro, erm??igt 8 Euro und 12 Euro. Karten sind in allen dem 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网-Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen erh?ltlich. Restkarten gibt es eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (An der Obertrave).

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Lübeck, 04.10.2022

6. Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 entschieden

Der sechste Internationale Buxtehude-Orgelwettbewerb, den die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg vom 24. bis zum 30. September in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, Hamburg und M?lln veranstaltet haben, ist entschieden.

Den mit 8.000 Euro dotierten ersten Preis des diesj?hrigen internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerbs, gestiftet von der ?Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“, erspielte sich Sunkyung Noh aus Südkorea. Die 28-J?hrige studierte Orgel in Seoul und in Hamburg bei Wolfgang Zerer. Der von der ?Dr?ger-Stiftung“ ausgelobte zweite Preis in H?he von 5.000 Euro ging an Alexander Little aus Gro?britannien. Der dritte, mit 3.000 Euro dotierte Preis der ?Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ wurde dem deutschen Organisten Frederik Kranemann zuerkannt.

Die drei Preistragenden hatten sich unter 18 Teilnehmenden aus Polen, Deutschland, Spanien, Korea, Japan und den USA für das Finale qualifiziert, das in St. Jakobi 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 ausgetragen wurde. Die jungen Organistinnen und Organisten wetteiferten in drei Runden an den wertvollen historischen Orgeln in drei Kirchen miteinander: an der Stellwagen-Orgel in St. Jakobi 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, der Flentrop-Orgel in der Hamburger St. Katharinen Kirche und erstmals an der erst im Mai eingeweihten Scherer-Bünting-Orgel in St. Nicolai M?lln. Konzerte in den drei St?dten luden dazu ein, die internationalen Juroren, Finalisten und Preistr?ger zu erleben.

In der international besetzten Jury unter Vorsitz von Jon Laukvik arbeiteten Bine Bryndorf, Edoardo Belotti, Pieter van Dijk, Arvid Gast, Matthias Neumann, Jean-Baptiste Robin, Krzysztof Urbaniak und der Musikjournalist Claus Fischer mit.

Der Buxtehude-Orgelwettbewerb ist weltweit der einzige Wettbewerb, der sich dem Thema Alte Musik in Verbindung mit der Norddeutschen Orgelkultur verschrieben hat. Namensgeber Dieterich Buxtehude (1637 bis 1707) ist ihr wichtigster Vertreter und geh?rt zu den gro?en europ?ischen Musikerpers?nlichkeiten des Barock. Der Wettbewerb wird alle drei Jahre ausgetragen und musste pandemiebedingt um ein Jahr verschoben werden. Eine Fortsetzung ist für das Jahr 2025 geplant.

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Lübeck, 10.09.2022

Klaus Florian Vogt gibt Meisterkurs für MHL-Studierende auf Gut Hasselburg

Der international renommierte S?nger Klaus Florian Vogt gibt vom 16. bis zum 18. September auf Gut Hasselburg einen ?ffentlichen Meisterkurs für Studierende der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL). In einem Abschlusskonzert am Sonntag, 18. September um 16 Uhr pr?sentieren die Gesangsstudierenden, moderiert von NDR Kultur-Moderator Hans-Jürgen Mende, ihre Arbeitsergebnisse.

Klaus Florian Vogt, einer der herausragenden Wagner-Ten?re der Gegenwart, ist seit September 2021 Honorarprofessor an der MHL. Nun gibt er seine Erfahrungen an Gesangsstudierende im Rahmen seines ersten Meisterkurses an der MHL weiter. Mit acht jungen S?ngerinnen und S?ngern aus allen Gesangsklassen der MHL erarbeitet er Lieder und Arien des Deutschen Repertoires. Beim Unterricht kann man dem gefragten S?nger, der weltweit an allen gro?en Opernh?usern und Festivals gastiert, von Donnerstag, 16. September bis Samstag, 18. September über die Schulter schauen.

Beim Abschlusskonzert am Sonntag, 18. September um 16 Uhr stehen die Gesangsdarbietungen der Studierenden im Mittelpunkt. Zu Beginn der Veranstaltung führt der bekannte NDR Kultur-Moderator Hans-Jürgen Mende ein Gespr?ch mit Klaus Florian Vogt unter anderem über seine Karriere und sein Repertoire.

Der aus Norddeutschland stammende Tenor begann seine Karriere als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. 1994 nahm er parallel ein Gesangsstudium an der MHL bei Prof. Günter Binge auf. Klaus Florian Vogt erz?hlt: ?Mit der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 bin ich emotional eng verbunden, denn hier hat meine Gesangskarriere ihren Anfang genommen. Durch die Honorarprofessur kehre ich nun zur Hochschule zurück und freue mich sehr, den Faden wiederaufzunehmen und mit den von mir geleiteten Meisterkursen etwas zurückgeben zu k?nnen. Besonders freue ich mich auf den Austausch mit den Studierenden.“

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Lübeck, 09.09.2022

Sechster Internationaler Buxtehude-Orgelwettbewerb Konzerte in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, Hamburg und M?lln

Zum sechsten Mal lobt die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL), in diesem Jahr zusammen mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, den Internationalen Buxtehude-Orgelwettbewerb aus. Er wird vom 23. September bis zum 1. Oktober an den historischen Orgeln in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, Hamburg und erstmals auch in M?lln ausgetragen. Konzerte in den drei St?dten laden ein, die internationalen Juroren, Finalisten und Preistr?ger zu erleben.

18 junge Organistinnen und Organisten aus Polen, Deutschland, USA, Spanien, Korea, Japan und anderen L?ndern nehmen am Wettbewerb teil und wetteifern in drei Runden an den wertvollen historischen Orgeln in drei Kirchen miteinander: an der Stellwagen-Orgel in St. Jakobi 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, der Flentrop-Orgel in der Hamburger St. Katharinen Kirche sowie der Scherer-Bünting Orgel in St. Nicolai in M?lln.

Die ?ffentlichkeit kann in mehreren Konzerten am Wettbewerb teilhaben. Im Jurykonzert I geben am Montag, 26. September um 20 Uhr Mitglieder der international besetzten Jury an der Scherer-Bünting-Orgel in der M?llner St. Nicolaikirche ein Konzert: Bine Bryndorf (D?nemark), Jean-Baptiste Robin (Frankreich), Krzysztof Ubaniak (Polen) und Edoardo Belotti (Italien) bringen mit Werken von Buxtehude, Bruhns, Bach die erst im Mai eingeweihte Scherer-Bünting Orgel zum Klingen. Sie ist mit dem gr??ten historischen Pfeifenbestand aus der berühmten Orgelwerkstatt von Jakob Scherer weltweit einmalig. Im Jurykonzert II sind die Juroren am Mittwoch, 28. September dann um 19 Uhr an der Flentrop-Orgel in St. Katharinen Hamburg zu h?ren. Schwerpunkt des Programms bilden Werke von Johann Sebastian Bach, der die Katharinenorgel nachweislich gespielt und sehr gesch?tzt hat.

In der Finalrunde in der 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er St. Jakobikirche ist am Freitag, 30. September ab 16 Uhr der Wettstreit unmittelbar zu erleben: Die am Vorabend in M?lln ausgew?hlten drei Finalisten konzertieren dann um 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr mit jeweils rund 45-minütigen Konzerten. Auf dem Programm stehen Werke von Buxtehude, Bach sowie das von Franz Danksagmüller für den Wettbewerb komponierte ?There Is No Free Will“ für Live-Elektronik und Orgel, bei dem Gehirnstr?me in Klang umgesetzt wurden und mit der Orgel in Dialog treten. Um 20 Uhr gibt die Jury unter Vorsitz des Norwegers Jon Laukvik dann die Preistr?ger bekannt. Im Anschluss werden die mit insgesamt 16.000 Euro dotierten Preise vergeben, die von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网, der Dr?ger Stiftung sowie der Gerhard Trede-Stiftung und der Oscar und Vera Ritter-Stiftung in Hamburg zur Verfügung gestellt werden. Im Preistr?gerkonzert am Samstag, 1. Oktober in St. Katharinen Hamburg stellen die Preistr?ger ihr K?nnen um 19 Uhr mit Werken von Scheidemann, Buxtehude, Bach und Danksagmüller noch einmal vor Publikum unter Beweis.

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Lübeck, 08.09.2022

Musik und die Ordnung der Welt: Internationale Konferenz in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网

Vom 13. bis zum 15. Oktober veranstaltet die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) die internationale und interdisziplin?re Konferenz ?Musik und die Ordnung der Welt von der Antike bis zum 19. Jahrhundert“. Die Tagung findet in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universit?t zu Kiel und der University of South Florida statt.

Wie wirken Ordnungssysteme in der Musik mit dem Konzept einer sinnvoll geordneten Welt zusammen? Rund zwanzig Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Puerto Rico und den USA pr?sentieren neue Erkenntnisse zur antiken Vorstellung der Sph?renharmonie, zu Musik und Alchemie im siebten Jahrhundert, zu kl?sterlicher Gesangspraxis und Rechtstheorie im Hochmittelalter oder der Darstellung von Naturkatastrophen in der Oper des 19. Jahrhunderts.

Die Keynote Lecture ?Recht harmonisch. Musikalische Ordnungsvorstellungen im Rechtsdenken seit der Antike“ h?lt die Rechtswissenschaftlerin und Leibniz-Preistr?gerin Prof. Dr. Marietta Auer (Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie Frankfurt am Main und Justus-Liebig-Universit?t Gie?en).

Zum Auftaktkonzert am 13. Oktober spielen Studierende der MHL unter der Leitung von Pieter-Jan Belder Kompositionen für Klavier, Schlagzeug und Kammerorchester, die die Spannung zwischen Ordnung und Unordnung auf je eigene Weise zu Geh?r bringen. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Gy?rgy Ligeti, Claus-Steffen Mahnkopf (in Anwesenheit des Komponisten), Jean-Féry Rebel und Alexander Scriabin.

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Lübeck, 02.09.2022

Innovative Recherche-Plattform zum Komponisten Brahms ? 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Brahms-Institut entwickelt digitales ?Brahms-Portal“

Mit dem Brahms-Portal, einer neuen frei zug?nglichen Online-Plattform, wird das 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Brahms-Institut zu einem digitalen Knotenpunkt für Wissenschaft und ?ffentlichkeit. Ende August ist das Projekt an den Start gegangen.

Das Brahms-Portal verknüpft 43.000 Digitalisate auf innovative Weise und erm?glicht für Wissenschaft und allgemeine ?ffentlichkeit einen komplett neuen Zugang zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL). Die historisch bedeutenden Quellen zum Komponisten Johannes Brahms gelten als nationales Kulturgut ersten Ranges. Das Projekt wird mit einer F?rderung von insgesamt 800.000 Euro im Rahmen des Exzellenz- und Strukturbudgets des Landes Schleswig-Holstein sowie durch die 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Possehl-Stiftung realisiert. In der dreij?hrigen Projektlaufzeit bereitet ein Team aus Musikwissenschaftlerinnen, Musikwissenschaftlern und IT-Fachleuten das kulturelle Erbe semantisch auf und reichert es wissenschaftlich fundiert mit Informationen zu den Werken von Brahms an.

Projektleiter Wolfgang Sandberger, der als Professor für Musikwissenschaft das 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Brahms-Institut leitet, erl?utert das Projekt: ?Im Mittelpunkt des Brahms-Portals steht eine vernetzte Werkliste, in der alle Quellen unserer Sammlung inhaltlich verknüpft sind. Wenn Sie zum Beispiel das Klavierquartett op. 26 suchen, finden Sie auf einen Blick die Werkeinführung, die wertvolle Handschrift von Brahms, den Erstdruck, Fotografien aus dem Entstehungszeitraum, den Programmzettel der Erstaufführung, Briefe mit inhaltlichem Bezug – und Sie k?nnen das Werk auch online h?ren! Diese Zusammenführung aller werkspezifischen Quellen ist ein echter Gewinn für alle Interessierten.“

Herzstück des 1991 gegründeten Brahms-Instituts ist die umfangreiche Quellensammlung zu Johannes Brahms (1833 – 1897) und seinem Umfeld. Mit einem 360°-Gang durch die Ausstellungsr?ume der denkmalgeschützten Villa Brahms bietet das ?Brahms-Portal“ einen weiteren attraktiven Zugang zu dem einzigartigen kulturellen Erbe. Die hohen technischen und bibliothekarischen Standards erm?glichen den Anschluss unter anderem an das ?Digitale Kulturwerk 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网“, die ?Deutsche Digitale Bibliothek“ oder die ?Europeana“. W?hrend die inhaltliche Kompetenz bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Brahms-Institut liegt, sind für die technische Umsetzung und Projektsteuerung die externen Partner Dataport, digiCULT und VGZ G?ttingen verantwortlich.

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Lübeck, 30.08.2022

Kirchenmusikstandort 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网: "Kreativtage" erm?glichen Einblick in neuen Master Kirchenmusik

Die Musikhochschule 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 (MHL) hat ihren Masterstudiengang Kirchenmusik neu konzipiert. Künftig stehen eine individuelle Profilierung sowie eine Konzentration auf eigenes kreatives Schaffen im Zentrum des Studiums. Interdisziplin?r und projektorientiert angelegt, er?ffnet es Studierenden als sp?teren Kirchenmusikschaffenden neue und kreative Wege in ihrer Gemeinde. Einblicke in das 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Studium sind für Studieninteressierte, Studierende und bereits Berufst?tige im Rahmen der ersten 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er "Kreativtage Kirchenmusik" vom 20. bis zum 23. Oktober m?glich.

Einen Einblick in die innovative 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Ausbildung k?nnen sich Studieninteressierte, Studierende und Berufst?tige im Rahmen der ersten "Kreativtage Kirchenmusik" verschaffen, die die MHL vom 20. bis zum 23. Oktober veranstaltet. Es gibt Einzel- und Gruppenunterricht, Studienberatung und projektbezogenes Arbeiten an den historischen Orgeln in den 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网er Kirchen und in der MHL.

Der traditionelle Kirchenmusikstandort 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 will sich mit dem neuen Master Kirchenmusik für die Zukunft aufstellen. Kirchenmusikschaffende sollen interdisziplin?r ausgebildet werden und vom reinen Reproduzieren historischer Musik hin zum Erschaffen aktueller Musik geführt werden. Diese Ausrichtung ist bisher einmalig in Deutschland. Kirchenmusikstudierende werden dafür in 威尼斯人网上赌场_澳门威尼斯人赌城官网 von einem Netzwerk Dozierender aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Improvisation, Neue Medien, Popularmusik sowie den klassischen F?chern Orgel, Gesang und Chorleitung betreut und k?nnen nach individueller Neigung verschiedene Schwerpunkte w?hlen. F?cherübergreifendes und projektbezogenes Arbeiten sowie individuell zusammenzustellende Studieninhalte mit F?chern wie Songwriting, Multimediale Musik oder BigBand sollen die Kirchenmusikstudierenden dabei unterstützen, zu eigenst?ndigen und sch?pferischen Künstlerpers?nlichkeiten heranzureifen. "Unsere Absolvierenden sollen sp?ter in der Lage sein, Projekte in ihrer Gemeinde zu realisieren, die so eigen und individuell sind, dass sie nur dort stattfinden k?nnen und gerade dadurch eine Strahlkraft in die Region entwickeln", erl?utert Orgelprofessor Franz Danksagmüller, der seit Februar auch Vorsitzender der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Ausbildungsst?tten für katholische Kirchenmusik in Deutschland (KdL) ist. Als Dozierende der verschiedenen Fachrichtungen wirken an den "Kreativtagen Kirchenmusik" unter anderen Franz Danksagmüller und Arvid Gast (Orgel, Improvisation), Andrea He? (Gesang), Frank Maximilian Hube und Johannes Knecht (Dirigieren, chorische Improvisation), Laurens Patzlaff (Jazzklavier und Angewandtes Klavierspiel), Bernd Ruf (Popchor und Bandleitung), Julie Silvera (Jazz- und Popgesang) sowie Bernd Schwarze (Theologisch-?sthetische Begleitung) mit.

www.mh-luebeck.de.

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